Travel: Roadtrip from Munich to Italy

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Italienurlaub – Roadtrip von München nach Italien

Bei der Planung von diesem Roadtrip kann man wirklich nicht von einer Planung sprechen. Zum Glück muss man jedoch nicht vieles vorbereiten oder beachten um einmal eben nach Italien zu fahren. Dennoch hätte ich vorab gerne einen solchen Artikel wie diesen im Netz gefunden. Einer, der mich mit Inspirationen für den Italienurlaub versorgt und genau deswegen schreibe ich jetzt diesen Post. Grundsätzlich war das Ziel mit Ligurien definiert und auch der erste Stop mit Locarno am Lago Maggiore stand fest. Die erste Unterkunft haben wir nur wenige Stunden vor Abfahrt problemlos gebucht.

Was ihr unbedingt in eurer Reisekasse beachten solltet sind neben Benzinkosten auch Maut, die gar nicht mal so niedrig ausfällt. Für die gesamte Reise haben wir ca. 100€ an Maut kosten in Österreich/ Schweiz und Italien bezahlt. Dies als kleine Randnotiz, da wir die Preise nicht mehr richtig auf dem Schirm hatten.

Etappe 1: München – Locarno (in ca. 4,5 std)

Geschlafen haben wir in der Pensione Olanda auf dem Berg in Locarno. Die Pension wird von Andrea betrieben, einer sehr sympathischen Deutschen. Die Zimmer sind liebevoll renoviert und die Terrasse hat einen tollen Ausblick. Ein leckeres Frühstücksbuffet gibt es auch am Morgen und der Aufenthalt war wirklich super angenehm. Nach Locarno führt eine lange Treppe neben der Pension und so ist man in ca 15 Minuten in der Altstadt.

Von Andrea und einer Leserin bekamen wir dann den Tip an den Comer See zu fahren, den wir bislang überhaupt nicht auf dem Schirm hatten. Völlig zu unrecht!

Etappe2: Locarno – Tagestour um den halben Comer See – Como

Man startet von vom unteren Zipfel des Sees, etwas oberhalb von Como. Und fährt ca. 30-40 Minuten eine wunderschöne Strecke über eine zuckersüße Straße direkt am See. Sportliche können auch mit dem Fahrrad entlang fahren. In Tremezzo gibt es die Villa Carlotta, ein Museum mit wunderschöner Gartenanlage und einem kleinen Museum. Es kostet 9€ Eintritt, ist aber auch eine wunderschöne Fotolocation. Im Garten gibt es auch Picknickplätze wo ihr gemütlich sitzen könnt.  Mit der Fähre geht es dann über den See nach Bellagio in ca. 10 Minuten zu zweit mit einem relativ großen Wagen kommen hier kosten von ca. 20€ auf einen zu. Bellagio ist ein Zuckersüßes Örtchen mit kleinen Gässchen und Restaurants zum Schlawenzeln. Von dort kann man wieder am See entlang nach Como fahren mit wunderschönen Aussichten über den See.

In Como wurde mir von einer Leserin die Pizzeria Numeronove in der Piazza Mazzini empfohlen. Dort gibt es eine Art verwunschenen Innenhof. Am besten versucht ihr dort vorab einen Tisch zu reservieren. Aber auch auf dem Platz davor ist es sehr schön und verschiedene süße Restaurants sind dort ansässig.

Etappe 3: Como – La Spezia (knapp 3 std)

In La Spezia haben wir in einem super charmanten Hotel „Affittacamere Il Giardino sul Golfo“ geschlafen. Und auch dort ist wieder alles durch Zufall passiert und die tollsten Locations wurden by accident aufgespürt. Ich liebe das ja!

Besucht haben wir den Ort Lerici mit dem Bus. Man kommt super easy hin und es ist nett dort aber nicht atemberaubend. Es gibt sehr voll Strände und es ist recht touristisch dort.

Wegen einer Empfehlung wollten wir zudem nach Tellaro. Auf dem Weg haben wir aber DEN Spot gefunden, sind rechts rangefahren und geblieben. Esco del Mare– ein Hotel/Beachclub/Restaurant. Nicht ganz günstig aber wunderschön. Ein Hauch von Ibiza und lässigem Luxus gibt es dort. Für das was es ist, finde ich die Preise übrigens sehr fair. Unklar ob es daran liegt, dass ich in München wohne.

Durch Zufall sind wir auch auf das Restaurant „Ristorante la Terrazza“ am Hafen in der Viale S. Bartolomeo gestoßen. Wunderschöne Atmosphäre und empfehlenswert.

Etappe 4: La Spezia – Moneglia

Geschlafen haben wir in der „Casa di Roby“, ein wunderschönes Finca Hotel in den Bergen über Moneglia. Frühstück, Aussicht und die Zimmer sind definitiv ein Träumchen.

Am Fuß des Berges ist direkt der Bahnhof von wo man Ausflüge nach Portofino und in die Cinque Terre unternehmen kann.

Portofino ist meiner Meinung nach etwas über hyped. Es gibt zwar riesige Yachten zu bestaunen, im Endeffekt kann man dort nur über die kleine Promenade schlawenzeln und Wein trinken. Wenn ihr Portofino besuchen wollt, würde ich es etwas von der Entfernung eurer Unterkunft abhängig machen. Von Moneglia aus ist es relativ weit. Nichts desto trotz sehr süß und charmant dort.

Bei dem Ausflug in die Cinque Terre haben wir uns auf Vernazza und Moneglia beschrängt. Ich habe mich etwas geärgert, dass ich keine Badesachen mitgenommen habe denn es gibt dort sehr schöne Stellen zum Schwimmen. In Moneglia gibt es zudem ein kleines Restaurant (Nessun Dorma) auf dem Berg mit wundervoller Aussicht auf das Örtchen, welches in den steilen Küstenhang ragt. Aber vorsicht: Dienstags geschlossen! Wir waren natürlich an einem Dienstag dort. Na klar!

Etappe 5: Moneglia – München (mit Lunch-Stop am Gardasee in Lazise)

Für den Rückweg wollten wir die Strecke nach München von ca 7,5 Stunden nur mit einer gemütlichen und ausgedehnten Lunchpause am Gardasee fahren. Wir haben vorab den süßen Ort Lazise ausgesucht und es könnte durchaus sein, dass wir wiederkommen. Es ist zwar sehr touristisch und irgendwie auch sehr deutsch dort, aber der Ort ist super hübsch und gepflegt. Es gibt eine kleine Altstadt und eine Promenade mit Restaurants. Wir haben uns das Hotel Classique ausgesucht mit einer erhöhten Terrasse, die einen Charme von LA versprüht. Es gibt Palmen und ein schönes Grillrestaurant im Hinterhof. Sehr schön!

Fazit: Für 7 Tage war unser Programm sehr straff. Für jeden der viel sehen möchte perfekt, für mehr Entspannung mehr Zeit einplanen oder sich auf weniger Orte beschränken. Italien ist wunderschön und auch diese Reise hat sich mehr als gelohnt. #Travelix

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