How to enjoy Instagram (again)

In letzter Zeit sind für mich Themen wie die eigene Wahrnehmung, Selbstliebe, Selbstbewusstsein und das eigene Körpergefühl sehr präsent. Da ich mich in der meisten Zeit als sehr glücklich und selbstbewusst bezeichnen würde, habe ich das Thema lange Zeit nicht bewusst auf dem Schirm gehabt. Durch mein näheres Umfeld und das Gefühl der Verantwortung meinen Lesern gegenüber mache ich mir nun mehr und mehr Gedanken. Wenn mein Beruf als „Influencer“ bezeichnet wird, dann möchte ich versuchen auf den ein oder anderen einen positiven Einfluss nehmen zu können.

Für mich gehört das Innere Gleichgewicht untrennbar zu Mode und Beauty dazu. Nur wenn man sich selbst liebt und schätzt kann man die richtigen Freuden an oberflächlichen Themen wie Kosmetik und Mode empfinden. Denn Mode und Make-up sollen die eigene Schönheit und Persönlichkeit unterstreichen und dem Inneren Ausdruck verleihen.

Da die Medien schon immer eine sehr große Rolle für vorherrschende Schönheitsideale und die eigene Selbstwahrnehmung spielen, möchte ich dieses Thema unbedingt aufgreifen. Besonders bei meiner Altersgruppe und jünger ist wohl Instagram aktuell mit das wichtigste und prägendste Medium wenn es um ideal Vorstellungen und #goals geht. Eigentlich liebe ich Instagram und nutze es täglich, sowohl als Konsumentin als auch als Contentcreator. Ich kenne beide Seiten und habe mir ein paar Gedanken gemacht, wie man Instagram wieder mit mehr Freude und reflektierter nutzen kann. Mich würden eure Meinungen zu diesem Thema Interessieren.

Instagram reflektieren und bewusst konsumieren
  • Instagram ist mittlerweile ein Business tool und dort wird viel Geld umgesetzt. Das sollte man sich im Vorfeld bewusst machen. Selten wird mit realer Authentizität und dem „wahren Leben“ Geld verdient und somit war es nur eine Frage der Zeit, bis fiktive scheinbar reale Idealwelten kreiert werden. Wenn wir ehrlich sind, ist die nackte Realität auch nicht das was man sehen möchte. Somit sind 90% der Bilder auf Instagram bearbeitet. Filter, Feinheiten und Retusche (Falten, Figur, Hautbild, Beinlänge), es werden neue Himmel eingefügt und alles optimiert. Alles völlig legitim, man sollte es nur im Kopf behalten und sich nicht schlecht fühlen wenn das Leben anderer perfekt zu sein scheint. In meinem Artikel „haters say it’s photoshop“ habe ich dieses Thema bereits aufgegriffen. Ich empfehle Instagram wie einen fiktiven Film zu konsumieren, der euch für einen Moment in eine andere (fiktive) Welt entführt.
  • Man sollte Instagram nicht zu ernst nehmen. Weder als Konsument noch als Ersteller. Wenn man es reflektiert und etwas mit Abstand betrachtet, gibt es wichtigeres im Leben. Ich merke wie in meinem Umfeld Privatleute die keinen Cent mit Instagram verdienen unter Druck stehen zu Posten und einen gewissen Lifestyle zu verkörpern. Was ein Schwachsinn!
  • Aussortieren und nur noch den Feeds folgen, die man wirklich sehen will. Folgt nicht einfach xy nur weil alle folgen, wenn ihr eigentlich bei jedem Bild traurig oder genervt seid, dass euer Frühstück nicht so toll aussieht wie bei „fitnesssa88“ (fiktiver Name). Ich persönlich folge am liebsten Accounts mit besonders kombinierten Outfits, Inspiration für Haare und Make-Up oder Personen die ich mag. Kreiert den Feed komplett nur nach euren Interessen (das gleiche gilt für Facebook) und sortiert den anderen Inhalt aus.
  • Supported den Contend den ihr gut findet. Durch Likes und Kommentare weiß Instagram was ihr gut findet und optimiert euren Kanal. Zudem wissen die Blogger was euch gefällt und orientieren sich gerne daran.
Fazit:

Ich finde es völlig legitim Instagram zu inszenieren. Ich möchte lediglich Bewusstsein dafür schaffen, das Medium mit dem nötigen Abstand und reflektiert zu konsumieren.

  1. Ich finde es sehr gut dass du das ansprichst. Irgendwann ist man halt einfach so auf Instagram unterwegs und macht sich gar nicht mehr bewusst, dass vieles davon einfach fake oder gestellt ist. Meiner Meinung nach ist es vollkommen in Ordnung Bilder auch mit 10.000 Filtern zu bearbeiten, solange der Ersteller und der Follower sich dessen bewusst sind. Liebe Grüße Antonia von https://www.on-twos-own.com

  2. Finde ich einen tollen Beitrag. Es ist wie du es sagst – immer mal wieder ins Gedächtnis rufen ist genau der richtige Weg damit umzugehen. Und ich finde allgemein, dass man bei dir – grad auch durch deine Stories – einen Einblick in diese zwei Seiten bekommt. Wenn die Leute auch öfter mal ein echtes Gesicht aufsetzen würden, würde ich das sehr begrüßen. Gerade den Punkt aussortieren kann ich da übrigens in der Hinsicht nur unterstreichen. Ich hab mich ne Weile ziemlich geärgert, nachdem ich jetzt aber nach und nach aussortier, seh ich nur noch das, was ich auch sehen will. Mach weiter so!!! Ganz liebe Grüße Nuts

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